Hans Jürgen Hufeisen: Das Konzert der Christrose
Sonntag, 27. November 2016 (1. Advent) um 17.00 Uhr in der Martinikirche Buer
Eintritt im Vorverkauf: 18,- €/Abendkasse: 21,- €

Foto: Conny Rutsch

Hans-Jürgen Hufeisen steht europaweit für virtuoses Blockflötenspiel. Sein Schaffen umfasst bis heute 30 Alben, die sich über 4 Millionen Mal verkauften. Rund 40 Konzerte spielt er im Jahr mit seinen kunstvollen Instrumenten: Flöten aus Buchsbaum, teils hunderte Jahre als, die größte misst fast zwei Meter. Es sind Seeleninstrumente, deren warmer Klang die Konzert-Säle füllt.

„Die Blockflöte ist eine Außenseiterin in der Musikwelt“, sagt Hans-Jürgen Hufeisen. Doch ist er der Meister, der seiner Blockflöte Kraft seiner Atemluft feine Schwingungen einzuhauchen weiß. Heraus kommt ein Zauber – ins Zentrum tritt der Flötenklang und erfüllt die größten Kirchenräume.

Ähnlich ist es mit der Christrose. Eigentlich gehört sie nicht zur majestätischen Welt der Rosen, sie ist ‚nur’ ein Hahnenfußgewächs. Schenkt man ihr aber seine Aufmerksamkeit, so entdeckt man, wie sie im Winter durch die winterliche Schneedecke ihre Blüte streckt und weiß bis zartrosa leuchtet. „Ihr einsames Aufblühen in kalter Winterlandschaft symbolisiert das Prinzip Hoffnung – und damit Weihnachten schlechthin. Der Name Christrose, auch Schneerose genannt, mag wohl so etwas sein wie ein ‚Ehrendoktortitel’ für eine Pflanze, die zu einer außergewöhnlichen Zeit blüht. Musik kann auch so etwas sein wie das Aufblühen einer zarten Blume in eisigen Zeiten und schneebedeckter Landschaft“, sagt Hans-Jürgen Hufeisen.

Im ‚Konzert der Christrose’ gibt Hans-Jürgen Hufeisen der Schneerose eine klingende Stimme. Seine Arrangements der berühmten Weihnachtslieder, die Kritiker als „Klassik unserer Zeit“ beschreiben, erzählen kleine Mythen und wundersame Geschichten. Michelangelo sagte, er sehe einem Marmorblock schon die darin enthaltene Gestalt an. Seine Bildhauerkunst ist lediglich, sie aus dem Marmor zu befreien. Ähnlich versteht Hufeisen seine Melodiemeditationen. Er verleiht der inneren Gestalt der Lieder einen Klang, der sich wie Knospen zur Blüte öffnet. 

Hans-Jürgen Hufeisen wird von Oskar Göpfert am Klavier begleitet